A-DRZ
Aufbau des Deutschen Rettungsrobotik-Zentrums

Trotz guter Ausbildung, taktischen Konzepten und Schutzausrüstung werden jedes Jahr weltweit tausende Einsatzkräfte im Einsatz verletzt oder getötet. Mit der fortschreitenden technischen Entwicklung ist es absehbar, dass mobile Robotersysteme zunehmend Aufgaben übernehmen werden, um die Einsatzabwicklung sicherer zu gestalten. Daher wird auf dem ehemaligen Industriegelände Phönix-West in Dortmund in den nächsten Jahren ein Kompetenzzentrum entstehen, in dem mobile Robotersysteme für die zivile Gefahrenabwehr erforscht und entwickelt werden. Eine Besonderheit des Labors sind die angeschlossenen Versuchsflächen, auf denen die Systeme gemeinsam mit Anwendern auf ihre Einsatztauglichkeit hin erprobt werden.

Durch den Aufbau des Kompetenzzentrum A-DRZ soll der Einsatz von Robotersystemen bei der zivilen terrestrischen Gefahrenabwehr in menschenfeindlicher Umgebung vorangetrieben werden. Die Basis bilden dabei die vier Leitszenarien Feuer, Einsturz & Verschüttung, Detektion von Gefahrstoffen und Hochwasser sowie die daraus resultierenden Herausforderungen an die Rettungsrobotik. Drei DFKI-Forschungsbereiche arbeiten in dem Projekt zusammen: neben dem EdTec Lab sind auch das Institut für Wirtschaftsinformatik und das Multilinguale Sprachtechnologien Lab beteiligt. Die Verbundleitung obliegt der Stadt Dortmund, 11 weitere Partner aus Theorie und Praxis sowie insgesamt 18 Assoziierte Partner sind beteiligt.