#Wissenwirkt – Kinder und Jugendliche zukunftsfähig machen

EdTec Lab
Beitrag erstellt am 13.06.2018

Das Wissensfabrik-Forum 2018 stand in diesem Jahr unter dem Titel #Wissenwirkt. 200 Mitglieder, Interessenten und geladene Gäste waren in das Gebäude der Landesbank Baden-Württemberg gekommen, um am 13. Juni eine Bilanz über die Arbeit des zurückliegenden Jahres zu ziehen und mit eingeladenen Expertinnen und Experten das Thema „Kinder und Jugendliche zukunftsfähig machen“ zu diskutieren. Prof. Dr. Christoph Igel, Wissenschaftlicher Leiter des EdTec Lab des DFKI, war eingeladen, an einer Panel-Diskussion mit Schul- und Stiftungsvertretern zum Thema „Digitalisierung“ teilzunehmen. Das thematische Spektrum war breit: Verantwortung, Rollen und Grenzen von Schulen im Digitalen, Möglichkeiten der digitalen Bildung, die Suche nach den Digital Natives, aber auch Künstliche Intelligenz und Erfahrungen aus dem internationalen Kontext wurden beleuchtet.

Die Wissensfabrik fördert Bildung und Unternehmertum in Deutschland, indem sie sich als Vermittler zwischen Wirtschaft, Bildungseinrichtungen und der Wissenschaft engagiert. Das Netzwerk aus rund 130 Unternehmen und unternehmensnahen Stiftungen setzt sich für den Austausch von Wissen und Erfahrungen ein, um gute Ideen voranzubringen. Spannende Projekte werden gefördert, die wirtschaftliche, naturwissenschaftliche und technische Zusammenhänge erklären und erlebbar machen. Erfahrene Unternehmer geben ihr Wissen gezielt an junge Gründer weiter. Die Wissensfabrik befähigt alle, die mitmachen, ihre Potenziale zu entfalten und etwas mit auf den weiteren Lebensweg zu nehmen: Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Gründer von Start-ups und die Mitarbeiter der Unternehmen, die sich für den Nachwuchs einsetzen.

Gegründet wurde die Wissensfabrik im Jahr 2005 von neun Unternehmen, darunter BASF, Bosch, Fischer, Follmann, KSB, TRUMPF und Voith als gemeinnütziger Verein. Heute umfasst das Netzwerk mehr als 130 Unternehmen aller Größen und Branchen sowie unternehmensnahe Stiftungen. Seit der Gründung haben ihre Mitglieder Bildungspartnerschaften mit rund 2.900 Schulen und Kindergärten geschlossen. Rund 700.000 Kinder und Jugendliche konnten so bundesweit an ihren Projekten teilnehmen und sich in Kreativität, Erfindergeist und Teamfähigkeit üben. Mehr als 270 Start-ups bekamen wertvolle Mentoring-Unterstützung. Begleitet wurde und wird die Arbeit von universitären Kooperationspartnern.