AI.EDU Research Lab gemeinsam mit FernUniversität in Hagen

EdTec Lab
Beitrag erstellt am 19.12.2018

Die FernUniversität in Hagen und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) kooperieren in der Erforschung des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz in der Hochschulbildung. Beide Institutionen haben im Rahmen des Forschungsschwerpunktes „Diversität, Digitalisierung und Lebenslanges Lernen“ der FernUniversität einen engen Austausch und Beratungsleistungen zu aktuellen Forschungs-, Entwicklungs- und Transferthemen vereinbart. Ziel ist es, Themen für gemeinsame Projekte zu identifizieren. Als initiales Kooperationsprojekt wird das „AI.EDU Research Lab“ in Räumen der FernUniversität eingerichtet, das gemeinsam vom Educational Technology Lab des DFKI unter der Leitung von Prof. Dr. habil. Christoph Igel und dem Lehrgebiet Bildungstheorie und Medienpädagogik der FernUniversität unter der Leitung von Prof. Dr. habil. Claudia de Witt getragen wird.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Einrichtungen arbeiten interdisziplinär daran, Methoden und Anwendungen Künstlicher Intelligenz in Studium und Lehre an der FernUniversität zu erforschen und zu erproben. Zum Einsatz kommen Methoden des Maschinellen Lernens und wissensbasierte Expertensysteme zur Unterstützung des individuellen Lernens und der Studienorganisation. „Mit dem DFKI konnten wir eine der führenden Forschungseinrichtungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz gewinnen“, freut sich FernUni-Rektorin Prof. Dr. Ada Pellert. „KI ist gerade als ein zentraler Baustein der Digitalisierungsstrategie der Bundesregierung für Deutschland gesetzt worden. Wir glauben, hier gemeinsam mit dem DFKI einen substanziellen Beitrag für den Bereich Hochschulbildung leisten zu können.“

Wissenschaftlerin Claudia de Witt unterstreicht: „Künstliche Intelligenz wird in der Hochschule Lehre, Studium und Studienorganisation maßgeblich verändern. Daher sind wir stark daran interessiert, zusammen mit dem erfahrenen DFKI wissensbasierte Expertensysteme und maschinelles Lernen in der Hochschulbildung einzusetzen. Außerdem sind wir gespannt darauf, Modelle für intelligente, unterstützende Systeme zum Lehren und Lernen zu gestalten.“ Und Wissenschaftler Christoph Igel ergänzt: „Die FernUniversität mit ihren vielfältigen Daten von mehr als 75.000 Studierenden hat das Potenzial, eine Modellinstitution bei der Nutzung von KI in Studium, Lehre und Weiterbildung in Deutschland und weltweit zu werden“. Die Wirksamkeit von KI für eine diverse Studierendenschaft unter Berücksichtigung von Ethikrichtlinien zu erforschen steht ebenfalls auf der Agenda der beiden Kooperationspartner.