30 Jahre internationale Spitzenforschung zu Künstlicher Intelligenz

EdTec Lab
Beitrag erstellt am 17.10.2018

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) verbindet wissenschaftliche Spitzenleistung und wirtschaftsnahe Entwicklung mit gesellschaftlicher Wertschöpfung. Seit 30 Jahren wird an dieser weltweit einzigartigen Public ­Private Partnership an KI für den Menschen geforscht. Orien­tiert an wissenschaftlicher Exzellenz, wirtschaftlichem Nutzen und gesellschaftli­cher Relevanz. Am 17.10. wurden anlässlich eines Open House Events 16 KI-Prototypen aus 11 Forschungsbereichen der DFKI Standorte gezeigt. Diese adressierten Themen wie: Intelligente Assistenz- und Wissensdienste in der medizinischen Notaufnahme, On-the-fly Optimierung und Planung von Produktionssystemen in Echtzeit, Roboter für die autonome Erkundung planetarer Krater und Höhlen, Smart Textiles sowie Eye-Tracking und Augmented Reality für Immersive Quantified Learning. Mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer informierten sich über die KI-Prototypen des DFKI.

Mit dabei auch ein Exponat des Educational Technology Laboratory (EdTec Lab). Mithilfe einer Mensch-ähnlichen Simulationspuppe, die auch während des Medizinstudiums zur Vermittlung praktischer Kompetenzen eingesetzt wird, wurden Ergebnisse des BMBF-Projektes „ALINA – Intelligente Assistenz- und Wissensdienste in der medizinischen Notaufnahme“ gezeigt. Beispielgebend waren konkrete Notfallsituationen in der präklinischen und klinischen Phase der Notfallversorgung, die nachgestellt und erlebbar gemacht wurden. Über mobile Endgeräte wurde der Dienst für die berufliche Tätigkeit nicht-akademischer Berufsgruppen in der Notfallmedizin, wie Rettungs- bzw. Notfallsanitäter und Pflegekräfte konzipiert und zur Verfügung gestellt. Damit wird das Rettungsdienst- und Notfallpflegepersonal bedarfsorientiert vor Ort in der akuten Notfallsituation – unabhängig von Ort und Zeit unterstützt. Weiterhin dienen angebundene Online-Lernplattformen zur Vermittlung notwendiger theoretischer Grundlagen im ALINA-Projekt.