Perspektiven für Industrie 4.0 durch Qualifizierung von Jugendlichen

Projekt Perspektive 4.0
Beitrag erstellt am 19.07.2016

Die Digitalisierung der Arbeitswelt betrifft Wirtschaft, Industrie, Dienstleistungsbranche und Verwaltung gleichermaßen. Studien belegen, dass insbesondere KMU in ländlichen Regionen mit industrieller Struktur Gefahr laufen, abgehängt zu werden. Neue Inhalte und Methoden müssen daher in die Aus- und Fortbildung integriert werden, Themen wie Cyber-physische Systeme, Robotik und Social Media spielen für die vernetzte Produktion eine entscheidende Rolle. Der Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommt daher zukünftig eine noch größere Bedeutung zu.

Mit dem Projektvorschlag Perspektive 4.0 geht es um einen Beitrag zur Stärkung der Beschäftigung sowie der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Modernisierung durch eine Qualifizierungsoffensive für digitale Kompetenzen stimuliert durch Industrie 4.0. Primäre Zielgruppe des Projektes sind Auszubildende und junge Arbeitnehmer. Hintergrund des Projektvorschlags ist die Erkenntnis, dass auch Fachkräfte und Wissensarbeiter von Industrie 4.0 und Arbeit 4.0 massiv betroffen werden, wie beispielsweise jüngste Studien des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung IAB von 2015 belegen.

Im Projekt Perspektive 4.0 sollen Auszubildende und junge Arbeitnehmer in mittelständischen Betrieben der Region Neunkirchen einen persönlichen Entwicklungs- und Trainingsplan zu Industrie 4.0 erhalten und anhand dieses Plans eine Qualifizierung durchlaufen. Der persönliche Entwicklungs- und Trainingsplan sowie die damit verbundenen Wissensinhalte soll zum einen internet-gestützt bereitgestellt werden, zum anderen sollen die Teilnehmer über gruppenorientierte Workshops, die in regelmäßigen Abständen vor Ort stattfinden, begleitet werden. Der jeweilige Entwicklungs- und Trainingsplan der Teilnehmer soll auf die Branche, das Jobprofil im Unternehmen sowie die persönlichen Voraussetzungen hin zugeschnitten sein.