APPsist-Konferenz Intelligente Wissensdienste in der Smart Production

Projekt APPsist
Beitrag erstellt am 14.07.2016

Über 60 Teilnehmer aus Wissenschaft, Industrie, Wirtschaft, Kammern und Verbänden aus allen Teilen Deutschlands folgten am 14. Juli 2016 der Einladung in die Ständige Vertretung des Saarlandes in Berlin zur APPsist Fachkonferenz „Intelligente Wissensdienste in der Smart Production“. Veranstalter waren das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), die Festo AG und die Ruhr-Universität Bochum. Motivation und Hintergrund ist das laufende Modellprojekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zu intelligent-adaptiven Assistenz- und Wissensdiensten auf dem Shopfloor im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland.

Neben einem allgemeinen Sachstandsbericht zum APPsist-Projekt und vielen Praxisbeispielen, u.a. der Unternehmen Festo AG, MBB Fertigungstechnik GmbH sowie Brabant & Lehnert Werkzeug- und Maschinenbau GmbH, stand die Frage des Transfers der im Projektverlauf erarbeiteten Technologie und Lösungen in weitere Bereiche des Maschinen- und Anlagenbaus, aber auch in andere Branchen. Die Transferfrage wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern intensiv diskutiert; vertiefende Fragen und zukunftsweisende Anliegen zeigten sich etwa zum Ausbau der im Projekt entwickelten Dienste-Architektur unter Nutzung von Echtzeitdaten der Maschinen für Qualifizierungszwecke, Aspekte künstlicher Intelligenz bei den Assistenz- und Wissensdiensten, aber auch die Übertragbarkeit bisheriger Lösungen auf weitere Anwendungs- und Tätigkeitsfelder in der Produktion.

Das Resümee und der Rückblick der drei Veranstalter gemeinsam mit Dr. Andreas Tettenborn vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) auf dem abschließenden Panel der Fachkonferenz war durchgängig positiv: „Im APPsist Projekt wurde viel erreicht, nun müssen wir darüber sprechen, wie wir mit diesen Ergebnissen weiterarbeiten werden“, so die Mitglieder des Lenkungskreises des Modellprojektes, Prof. Dr. Dieter Kreimeier, Prof. Dr. Christoph Igel, Dr. Carsten Ullrich und Klaus Herrmann. Die erfolgreiche Fachkonferenz sei ein weiterer positiver Meilenstein im Projektverlauf und zeige die noch unerschlossenen Potentiale auf, die weiter zu erforschen sind.